Heute stirbt die Nacht

Erdling

Für einen augenblick
Bricht die nacht auf mich herein
Als kreis aus rotem licht
Schläft der tag im schatten ein

Gefühlte ewigkeit
Steht mein himmel kalt und blind
Am rand der finsternis
Meine flammen sichtbar sind

Was fällt, ist nicht verloren
Was erlischt, wird neu entfacht
Aus asche steigt der morgen
Aus den tiefen wächst die macht

Heute stirbt die nacht (stirbt die nacht)
Und die sonne kehrt zurück
Die finsternis vergeht
Wie rauch im gegenwind (denn heute stirbt die nacht)

Ich kämpfe gegen schatten
Kein wille dämmt sie ein
Manchmal muss die finsternis
Erst in deiner seele sein

Ich ring’ mit den gezeiten
Kein meer steht für mich still
Am saum der finsternis
Mein feuer lodern will

Was fällt, ist nicht verloren
Was erlischt, wird neu entfacht
Aus asche steigt der morgen
Aus den tiefen wächst die macht

Heute stirbt die nacht (stirbt die nacht)
Und die sonne kehrt zurück
Die finsternis vergeht
Wie rauch im gegenwind (denn heute stirbt die nacht)

Und mein horizont zerspringt
Wenn die welt im licht ertrinkt
Heute stirbt die nacht (stirbt die nacht)
Und es führt kein weg zurück

Wenn alles zerfällt
Und alles zerbricht
Keine sonne scheint
Auf mein gesicht
Doch was mich bedeckt
Verschlingt mich nicht
Denn nach jeder nacht
Folgt das licht

Heut’ stirbt die nacht
Stirbt die nacht
Heut’ stirbt die nacht
Stirbt die nacht

Denn heute stirbt die nacht (stirbt die nacht)
Und die sonne kehrt zurück
Die finsternis vergeht
Wie rauch im gegenwind (denn heute stirbt die nacht)

Und mein horizont zerspringt
Wenn die welt im licht ertrinkt
Heute stirbt die nacht (stirbt die nacht)
Und es führt kein weg zurück


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